IKC, International Kinesiology College

Das International Kinesiology College, IKC, ist die weltweite Schule für Kinesiologie, als Nachfolgeorganisation der Touch for Health-Foundation. Die Stiftung IKC bewahrt das Erbe des Touch for Health und nimmt sich der Verbreitung und der Qualitätserhaltung des Touch for Health an.

Weltweit sind folgende Länder angeschlossen:
Südafrika, Simbabwe, Ghana, Australien, Neuseeland, Brasilien, USA, Kanada, Irland, Schottland, England, Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweiz, Italien, Österreich, Polen, Ungarn.
Präsident: Maurizio Piva
Vorsitz TfH: Toni Gralton, Australien

Die Fakultätsvertreter des IKC und Instruktor Training Workshop-Trainer im deutschsprachigen Raum sind:

  • Rosemarie Sonderegger, Lars B. Sonderegger, Schweiz
  • Susanne Degendorfer, Helga Petres, Alfred Schatz, Deutschland.

Ethische Grundlagen des IKC

Ein Kinesiologe/Kinesiologin ist Privat- und Berufsperson. Diese zwei Aspekte sind nicht trennbar. Eine Berufsperson ist nicht nur an der Arbeit/im Büro professionell, sonder vertritt seine Berufsgattung sowohl in der Geschäftswelt, als auch bei Freizeitaktivitäten.
Ethik dient als Basis für Verantwortungssinn, moralisches Verständnis und Bewusstsein, das uns davon abhält, Schaden anzurichten.

Eine Kinesiologin/ein Kinesiologe des International Kinesiology College

  • benutzt das „educational model“, das heißt: wir unterstützen, was in der Person vorhanden ist
  • stellt keine Diagnosen im medizinischen Sinn, verschreibt nichts und behandelt nicht, außer die entsprechende Befugnis ist vorhanden
  • glaubt an die sich selbstregulierende Lebensenergie
  • sieht sich nur als Begleiter, den Weg des Klienten unterstützend
  • ermöglicht bewusste Teilnahme und Entfaltung der Person
  • erreicht den erforderlichen Ausbildungsstand – verpflichtet sich zur Selbsterfahrung und Weiterbildung
  • ist professionell im Umgang mit Klienten und Kollegen
  • respektiert seine Grenzen und Möglichkeiten
  • respektiert die Menschenrechte
  • fokussiert nicht auf die Pathologie, sonder auf das Potential
  • wertet Qualität
  • respektiert die Wahl des Klienten
  • anerkennt, dass der Muskeltest eine Aussage ist und das Denken und Fühlen nicht ersetzt
  • anerkennt, dass die Verantwortlichkeit vor, während und nach einer Balance beim Klienten ist
  • lädt auf dem Klienten weder Schuld noch Vorwurf ab
  • glaubt daran, dass die Energie der Person balanciert wird und die Selbstheilungskräfte aktiv werden.

Garda, Oktober 1995